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Europäische Patienten-Akademie
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Max Lippuner

Max Lippuner, Gründer und Präsident von Europa Uomo Schweiz (EUS, Dachverband für Männerkrebs, insbesondere Prostata-, Hoden-, Blasen- und Harnröhrenkrebs) ist seit 2007 Patient mit Prostatakrebs. Im Jahr 2011 wurde er zum Präsidenten der von der Krebsliga gegründeten Schweizer Patientenkoalition gewählt. Er interessiert sich sehr für das Schweizer Gesundheitssystem, die Patientenvertretung, die Patientenbeteiligung und die Stimme des Patienten in der Schweiz.

Im Alter von 59 Jahren mit einem hochbösartigen Prostatatumor diagnostiziert, wurde er mit einer Vollbestrahlung behandelt und genoss 10 Jahre freien Fortschritt. Im Jahr 2017 erlebte er ein Rezidiv und nach der neuen Strahlentherapie ist er nun in guter Hoffnung, dass noch viele weitere Jahre guter Gesundheit und krebsfreier Zeiten kommen werden.

Max ist ausgebildeter Ingenieur für Druck- und Industrieprozesse und hatte eine sehr spezifische Karriere. Er arbeitete in der Druckindustrie von der Arbeitsvorbereitung über den Maschinenverkauf bis hin zum Papierverkauf und der Werbung. Er betreibt Druckereien, eine Datenbank für börsenfähige Wertpapiere bei Banken und leitete am Ende seiner Karriere eine Renovierungsfirma. Jetzt, in seiner Freizeit, arbeitet er als Kirchenvikar und im sozialen Engagement, um Patienten zu unterstützen.

Als Präsident der EUS setzt er sich für die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Risiken, die Früherkennung und Behandlung von Männerkrebs ein und fördert die gezielte Rehabilitation von Prostatakrebs in der Schweiz. Das Hauptziel von EUS ist Prävention, Früherkennung, Umgang mit Krebs und Sozialversicherung und Minimierung des Operationsrisikos. EUS unterstützt finanziell Patienten-Selbsthilfegruppen in der Schweiz, die medizinische und administrative Aufklärung in Deutschland anbieten und wirbt für das Uomo-Café als Möglichkeit zur Information von Männern und Frauen.

"Die EUPATI Patienten-Expertenausbildung gab mir eine umfassende Grundausbildung für meine Arbeit in der Patientenvertretung und als Patientenanwalt. Ich verstehe jetzt, wie die F&E-Prozesse des Schweizer Gesundheitssystems funktionieren und was auf europäischer Ebene getan wird.”.